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Mittwoch, 25. Mai 2011, 11:02

e-book

angeregt durch ein fremdforum ...
hat jemand von euch so etwas?
wie liest es sich darauf?
(bildschirmlesen finde ich furchtbar, darum schreibe ich in foren ja auch nur unsinn)

was ist, wenn der anbieter nicht mehr existiert und das gerät nicht mehr fehlerfrei funktioniert?
(in der computerverwendung ist es ja üblich, alle paar jahre ein neues gerät kaufen zu sollen - wenn das hier auch so ist, sind bücher auch dann noch billiger, wenn sie mehr als 0 € kosten)

2

Mittwoch, 25. Mai 2011, 14:58

Ich hatte mir auf meinen MAC von amazon aus der Serie Kindel e-books einige Bücher heruntergeladen (0,-€). Dann habe ich mir Software für mein iPhone heruntergeladen. Diese Angemeldet und meine Bücher auf's Handy gehabt. Dann habe ich die Onlineverbindung gekappt und weg waren meine Bücher.

Wenn ich nur angemeldet meine Bücher auf mein Handy lesen kann, dann nein danke! :boese: Vielleicht stelle ich mich auch nur zu dumm an. Das waren meine ersten Erfahrungen mit E-Books *kotz*

Aber mir ist es auch lieber Bücher in der Hand zu halten, zurück zu blättern, Randbemerkungen, Symbole und alles mögliche hereinzuschreiben. :D

Soweit mein Beitrag *flirt*
detlef

Ulli

Ritter vom goldenen Spott

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3

Mittwoch, 25. Mai 2011, 17:07

Hallo,

noch habe ich keine eBook-Erfahrung, aber auch das wird sich sicherlich irgendwann ändern. Momentan stört es mich noch, daß nicht jede meiner Wunschlektüren verfügbar ist (Ausnahmen wird es sicher stets geben, aber damit wird man leben können). Ich finde es schon überaus praktisch, daß man (z.B. auf Geschäfts- oder Urlaubsreise ) nicht mehrere sperrige und belastende Bücher mitschleppen muß, sondern diese in digitaler Form mitnehmen kann. Das wäre im Übrigen imo auch eine Alternative zu tonnenschweren Schultornistern... der eSchüler ^^

Mein Vorschlag wäre ja, daß die Dinger von den Publikationsverbänden kostenlos zur Verfügung gestellt werden - der Leser zahlt nur für den Download eines Buches (oder Artikels). Als repräsentative und frontale Werbung wäre das sicherlich nicht übel, um die Dinger schmackhaft zu machen. Natürlich sollten sie untereinander kompatibel und die eBooks auf weitere Geräte übertragbar sein (wie z.B. mp3-Dateien).

Im Moment gibt es mir da noch zu viel Wirr-warr auf dem Markt (jeder macht offenbar sein eigenes Ding, jetzt auch Thalia...). Bevor das nicht vereinheitlicht ist, kümmere ich mich vermutlich darum eher weniger.

:wink:
Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.
W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

Dieu-et-le-Roi

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4

Donnerstag, 26. Mai 2011, 11:29

Ich habe kein Interesse an ebooks oder einem Reader, und sehe derzeit auch keinen Bedarf für mich.

Wie bei Ulli ist mir der Wirrwarr zu groß. Hat nicht Amazon vor einiger Zeit bezahlte und heruntergeladene ebooks ungefragt gelöscht? Ich jedenfalls kann mich nicht damit abfinden, daß andere kontrollieren, wann, wo, in welchem Format und warum ich ein ebook lesen darf. Schon aus diesem Grund stehe ich (übrigens auch Bluray) ebooks skeptisch gegenüber. So etwas paßt mir überhaupt nicht. :boese:

Vermutlich wird man ebooks auch nicht einfach in eine pdf-Datei oä. umwandeln können/dürfen. Bücher als pdf-Datei habe ich nämlich massenhaft, lesen am Bildschirm ist für mich unproblematisch. Daran liegt es also nicht. :wink:
Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz. (Klaus Kinski)

5

Donnerstag, 26. Mai 2011, 12:12

Hi,

ich als Gadget-Kid besitze seit fast zwei Jahren ein eBook (Amazon Kindle II). Ich habe zugeschlagen, kurz nachdem der Vertrieb des Readers in Deutschland startete.
Hier ein paar Pros und Cons im Überblick:

Pro:
  • Das Lesen auf dem eInk-Display ist sehr angenehm. Da man blättert und nicht scrollt, ist der Lesekomfort mit einem Buch gleichzusetzen.
  • Das Gerät muss nicht booten, es ist immer sofort einssatzbereit.
  • Man kann immer und überall (in Europa) online gehen und Bücher im Amazon Shop kaufen. Der Traffik kostet nichts, die Bücher werden sofort nach den Kauf auf das Gerät übertragen und man kann anfangen zu lesen.
  • Man muss künftig immer nur EIN Buch einpacken und muss ich vor Reiseantritt nicht überlegen, was man alles lesen will. Man hat immer alle gekauften Bücher dabei, und was man nicht bereits auf den Gerät hat, kann man jederzeit kaufen.
  • Der Akku macht erst nach ca. 14 Tagen lesen Schlapp. Sprich: man braucht kein Ladegerät mitschleppen.
  • Man kann gekaufte Bücher nicht nur auf dem Kindle, sondern auch mit Hilfe der Amazon Kindle Apps an einem beliebigen Rechner oder Smartphone lesen. Durch die Online-Verbindung weiß jedes Gerät, wo man zuletzt gelesen hat.
  • Inzwischen gibt es auch einen Deutschen Shop. Meiner bisherigen Erfahrung nach sind die meisten aktuellen Titel erhältlich und i.d.R. auch günstiger als die gedruckten Ausgaben. So z.B. mein jüngster Kauf, den ich auf einer Zugfahrt (!) durch Schweden (!!) online (!!!) erworben habe, nachdem ich durch einen Artikel in einer Tageszeitung darauf aufmerksam wurde:
  • Es ist durchaus möglich, Anmerkungen in Büchern zu notieren, oder Passagen zu markieren. Der Kindle besitzt hierfür eine vollständige Tastatur. Wie das genau funktioniert und wie nützlich das ist, kann ich nicht sagen, da ich das Feature nicht benutze.
  • Es gibt ein paar nette Gimmicks: + Man darf mit dem Kindle jederzeit und überall online gehen und auf Wikipedia zugreifen. + Man kann ein Default-Wörterbuch hinterlegen und erhält damit sofort Erläuterungen oder Übersetzungen zu jedem beliebigen Wort im Text. Das ist toll, wenn man fremdsprachige Bücher liest + Die Text-To-Speech-Funktion funktioniert für englische Bücher sehr gut und verwandelt jedes Buch im Handumdrehen in ein Hörbuch, sofern die Funktion vom Verlag nicht gesperrt wurde.
  • Auch normale TXT-Dateien kann man mit dem Kindle lesen.
  • Man kann von jedem Buch zunächst eine großzügige kostenlose Leseprobe laden, bevor man sich zum Kauf entscheidet.
  • Man kann im Zug 'Die Zeit' lesen, ohne dabei seinen Sitznachbarn zu erschlagen.
Cons:
  • Man kann nicht auf günstigere second Hand Bücher zurückgreifen
  • Amazon benutzt ein proprietäres Format, welches nur mit dem Kindle oder den Amazon-Apps lesbar ist. Mit anderen eBook-Readern sind die Dateien nicht kompatibel. Ebenso sind Books aus dem Thalia-Shop auf dem Kindle nicht lesbar. Da der Amazon-Shop jedoch alles bietet, was auf dem eBook-Markt an Titeln zur Verfügung steht, sehe ich das eher als geringen Nachteil.
  • Man kann gekaufte Bücher niemandem ausleihen. Es gibt zwar eine Funktion, Bücher vorübergehend auf andere Accounts zu übertragen, diese ist jedoch von den Verlagen meiner Erfahrung nach meistens gesperrt.
  • Manche Titel sind für Kindle nicht erhältlich oder teurer als die gedruckten Ausgaben.
  • Die Auswahl an Titeln in anderen Sprachen als Deutsch und Englisch ist minimal.
  • PDFs kann man zwar mit dem Kindle betrachten, DIN A4-Dokumente sind jedoch auf dem kleinen Kindle nicht zu entziffern. Da bräuchte man den Kindle DX mit dem größeren Display und der ist m.E. extrem teuer.
  • Bei den erhältliche Zeitschriften fehlen meist die Bilder und Grafiken. Dies hat wohl mit den europäischen Mobilfunkanbietern zu tun, mit denen Amazon kooperiert. Man hat sich vermutlich verpflichtet, den Traffik so gering wie möglich zu halten. Amerikanische Kunden erhalten häufig zum gleichen Preis Zeitschriften MIT Bildern.
  • Für Fachbücher, Kochbücher, Bilderbücher und Nachschlagewerke ungeeignet, da man nicht richtig durchblättern kann, sondern nur umblättern.
Alles in Allem sehe ich die Nachteile von eBooks weniger in dem Medium an sich, als vielmehr in dem zimperlichen Gehabe der Verlage und der Mobilfunk-Provider. In so fern verstehe ich, dass viele noch zögern und erst einmal den Markt weiter beobachten wollen. Ich habe mit meinem Kindle viel Freude und will ihn insbesondere auf Reisen nicht mehr missen. Wer also nicht mehr länger warten will, sollte meiner Meinung nach aufs Amazon-Pferd setzen. Da der Konzern in den USA inzwischen mehr Absatz mit elektronischen als mit gedruckten Büchern macht, gehe ich davon aus, dass hier die Innovation am schnellsten voranschreitet und auch das Angebot am schnellsten wächst. Den Preis für das Gerät finde ich angemessen. Die Verarbeitung ist hochwertig und ich hatte bisher keinerlei technische Probleme. Wer noch kein Smartphone-Besitzt, wird schnell Freude an der Möglichkeit finden, zu jeder Gelegenheit Wikipedia aus der Tasche ziehen zu können und die Umwelt zu beklugscheißern *yepp*


Grüße
aus dem Maschinenraum

Simone
There - I fixed it!

6

Sonntag, 29. Mai 2011, 16:11

Mein Vorschlag wäre ja, daß die Dinger von den Publikationsverbänden kostenlos zur Verfügung gestellt werden - der Leser zahlt nur für den Download eines Buches (oder Artikels). Als repräsentative und frontale Werbung wäre das sicherlich nicht übel, um die Dinger schmackhaft zu machen. Natürlich sollten sie untereinander kompatibel und die eBooks auf weitere Geräte übertragbar sein (wie z.B. mp3-Dateien).

Amazon scheint dieses Finanzierungs-Modell momentan in den USA zu testen: Dort ist der aktuellste Kindle zu einem reduzierten Preis, allerdings mit werbefinanzierten Screensavern und einem Banner im Homescreen erhältlich:



Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis ähnliche Angebote auch in Deutschland erhältlich sind.

Gruß
Simone
There - I fixed it!

Ulli

Ritter vom goldenen Spott

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7

Sonntag, 4. September 2011, 18:57

earBOOKs

Neu, aber interessant? *hä*





Vorgelesen wir da wohl aber nicht: es gibt ein (wohl umfangreiches) Buch zu den vier CDs mit Werkbröseln... :beatnik:
Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.
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Ulli

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8

Donnerstag, 15. November 2012, 22:04

Petition 37573 Umsatzsteuer - Reduzierter Steuersatz für eBooks (7%) vom 04.11.2012

Hallo,

Petitionen scheinen derzeit wirklich in Mode gekommen zu sein. Seit ein paar Tagen existiert eine neue ePetition, daß die Umsatzsteuer (umgangssprachlich auch Mehrwertsteuer genannt) für eBooks von der 19 auf 7 v.H. gesenkt werden soll.

Prinzipiell finde ich den Gedanken völlig in Ordnung. Rechtlich gesehen wird aber wohl auch hier der "Service", den das technische Gerät gegenüber dem normalen Buch bietet, im Vordergrund stehen und daher sehe ich persönlich keine Aussicht auf Erfolg. Genauso ist es ja leider auch in der Gastronomie: Hotels brauchen seit ein paar Jahren nur 7 v.H. an den Staat abführen (was imo der genau richtige Ausdruck dafür ist), während Restaurants noch immer 19 v.H. an der Backe kleben haben - einen logischen Grund für die Bevorteilung der Hotelbranche kann ich leider nicht erkennen, zumal der Steuervorteil niemals an den Endkunden weitergegeben wurde. Man könnte Restaurants durchaus einen Gefallen tun, indem die Steuer auf das - übrigens europäisch ziemlich einheitlich - reduzierte Steuerniveau gesenkt werden würde. Aber ich schweife ab...

Ich bezweifle übrigens auch, daß die Hersteller von eBookReadern einen eventuellen reduzierten Steuersatz an ihre werte Kundschaft weitergeben werden :huh:



Das Kindl kostet bei Amazon derzeit 79 € (inkl. 19% USt.) - der Preis würde sich dann auf 71,03 € senken... solche seltsamen Preise hat man bei technischem Gerät eher nicht... und die paar Piepen, die hier bei der Anschaffung gespart werden (können), reißen es nicht wirklich raus. Anders sähe es da beim Download der eBooks aus: da würde sich m. E. eher ein Sinn ergeben, da der Download ganz klar den reinen Text betrifft, der eigentlich durch die niedrigere Steuer begünstigt sein sollte. Das Gerät selbst hat zudem noch einige Zusatzfunktionen, die ein Buch z.B. nicht bieten kann; insofern scheint mir hier der höhere Steuersatz gerechtfertigt.
Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.
W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790