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Ulli

Ritter vom goldenen Spott

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1

Mittwoch, 10. Mai 2017, 18:00

Spielzeit 2017/2018 - wo geht's hin ...?

Das Programm 17/18 des SWR Symphonie Orchesters kam heute; völlig uninteressant ... und: nur omi-Kram.
*cat*

Ganz vielleicht interessiert mich Currentzis' Bruckner WAB 109 - aber der wird wieder Rücken haben, wenn ich buche. Also begnüge ich mich wohl eher mit dem Videolivestream.
Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.
W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

Golaud

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2

Montag, 15. Mai 2017, 14:30

[...] nur omi-Kram.
Nicht ganz, denn Norrington (omi-opi-Hybrid? *flirt* ) gibt's auch, und zwar am 10.3.18 in Mannheim (Rosengarten): Jörg Widmann: Con brio. Konzertouvertüre für Orchester (kenne ich nicht); L. v. Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 (Francesco Piemontesi an den omi-Tasten), Symphonie Nr. 3 (hat so'n komischen Beinamen, komm grad nicht drauf).

Aber auch Sir Roger ist nicht mehr der Jüngste und könnte erkranken, in Mannheim weiß man sowas nie... *juck*

:wink:
Es grüßt Golaud

---
"[...] man erschießt nun einmal keinen Hund, wenn Bach gespielt wird."
Aus: Friedrich Dürrenmatt: Der Richter und sein Henker

Ulli

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3

Montag, 15. Mai 2017, 17:33

*omi* -Tasten bei Louis van? Nogo ... *plem*
Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.
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4

Freitag, 14. Juli 2017, 21:38

Der Kartenvorverkauf beginnt auch immer früher ...

... da muß man sich ranhalten!

Ich gehe jedenfalls sicher in eine der Freitags- oder Samstagsvorstellungen von Händels „Alcina" im Rahmen der internationalen Karlsruher Händelfestspiele 2018; diesmal gastieren u.a. David Hansen und Andreas (!) Spering ... ob der sich die staatliche Badkapelle vorknöpft und umkrempelt oder bringt er seine eigene Combo mit?
*juck*
Wer mag sich anschließen?
Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.
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Ulli

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5

Samstag, 15. Juli 2017, 15:45

24.02.2k18 gebucht.
*hüpf*
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Golaud

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6

Sonntag, 16. Juli 2017, 16:47

Dabei!

*hüpf*
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7

Sonntag, 16. Juli 2017, 16:53

*yepp* :jubel:
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Arnulfus

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8

Montag, 17. Juli 2017, 02:34

viel Oper

20.08.17 Wetzlar Kloster Altenberg Mozart Gärtnerin aus Liebe Wetzlarer Kammerorch/Martin Knell
27.08.17 Esbjerg (Dänemark) Wagner Walküre /Mathiasen/Beskow/Vigilius/Annalena Persson/James Johnson/Randi Stene
15.09.17 Frankfurt Alte Oper Schubert Winterreise/Daniel Behle (Tenor)
15.09.17 Giessen Stadttheater Mozart Don Giovanni/Hofstetter
23.09.17 Frankfurt Alte Oper Schubert Winterreise/Julian Pregardien (Tenor)
28.10.17 Giessen Stadttheater Kalman Ein Herbstmanöwer (Operette)/Hofstetter
29.10.17 Oper Frankfurt 1) Purcell Dido & Aneas
2.) Bartok Herzog Blaubarts Burg
05.11.17 Oper Frankfurt Britten Peter Grimes
10.11.17 Darmstadt Wagner Der fliegende Holländer/Will Humburg
16.12.17 Giessen Stadttheater R.Strauss Ariadne auf Naxos/Hofstetter

9

Montag, 17. Juli 2017, 11:18

Kommenden Sonntag Abend in der Schlosskirche, Varel - Maria-Magdalena Kaczor spielt ein Beethovenprogramm (Beethoven – organ perspectives).

Siehe auch hier:

und dort

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Montag, 17. Juli 2017, 17:59

Andreas (!) Spering ... ob der sich die staatliche Badkapelle vorknöpft und umkrempelt oder bringt er seine eigene Combo mit?

Aus dem BlogSpot des BST:

Zitat

Alcina mit David Hansen als Ruggiero und Layla Claire als Alcina, Andreas Spering dirigiert die Deutschen Händel-Solisten. Die Premiere ist am 16.2., weitere Termine sind der 18.2., 21.2., 24.2. und 27.2.2018.

:jubel: :jubel: :jubel:

Da die Dt. HäSos auch Semele begleiten, fällt diesmal der Part der staatlichen Badkapelle aus? Nicht traurig ... *hä* *flöt*
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Montag, 17. Juli 2017, 18:13

Geplant:

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 9 d-moll WAB109

SWR Symphonieorchester
Teodor Currentzis

18./19./21.01.2018

Liederhalle (Beethovensaal), STR
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Dienstag, 18. Juli 2017, 14:41

Gebucht:

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 9 d-moll WAB109

SWR Symphonieorchester
Teodor Currentzis

19.01.2018

Liederhalle (Beethovensaal), STR
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Yorick

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13

Dienstag, 18. Juli 2017, 17:17

Also das würde mich auch brennend interessieren; aber leider ...
"Alas, poor Yorick! I knew him, Horatio; a fellow of infinite jest, of most excellent fancy; he hath borne me on his back a thousand times; and now, how abhorred in my imagination it is! My gorge rises at it. Here hung those lips that I have kissed I know not how oft. Where be your gibes now? Your gambols? Your songs? Your flashes of merriment, that were wont to set the table on a roar?"

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Dienstag, 18. Juli 2017, 17:38

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.
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Yorick

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Dienstag, 18. Juli 2017, 18:44

Ich kenne nur: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch." 8-)
"Alas, poor Yorick! I knew him, Horatio; a fellow of infinite jest, of most excellent fancy; he hath borne me on his back a thousand times; and now, how abhorred in my imagination it is! My gorge rises at it. Here hung those lips that I have kissed I know not how oft. Where be your gibes now? Your gambols? Your songs? Your flashes of merriment, that were wont to set the table on a roar?"

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Dienstag, 18. Juli 2017, 18:46

Dat is dat selbe. :beatnik:
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Arnulfus

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Mittwoch, 23. August 2017, 21:25

Früh beginnt die Reise in den Winter

27.08.17 Esbjerg (Dänemark) Wagner Die Walküre
15.09.17 Frankfurt/Alte Oper Schubert Winterreise/Daniel Behle (Tenor)
16.09.17 Giessen Mozart Premiere Don Giovanni/Hofstetter
23.09.17 Frankfurt/Alte Oper Schubert Winterreise/Christoph Pregardien (Tenor)
25.09.17 Frankfurt/Alte Oper Schubert Winterreise/Günther Groisboeck (Bass-Bariton)

18

Donnerstag, 24. August 2017, 09:43

Guten Tag

beim

" Winter in Schwetzingen "

wenn alles klappt, zweimal zu " Mitridate von Nicola Antonio Porpora ", am 1.12.17 zu " Alto Giove ", am 14.12. zum " Weihnachtskonzert ", am 29.12. zu " Misterio: Biber trifft Piazzolla ", am 14.01.18 zu " Benedetto " und am 27.01-18 zum " Preisträgerkonzert der Austria Barock Akademie ".


Gruß :wink:

aus Schwetzingen

Bernhard
«Es ist wurscht, ob das jemand versteht, aber es muss gesagt werden» (Samuel Beckett)

Yorick

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19

Dienstag, 5. September 2017, 13:40

Leonard Bernstein Candide

DNT Weimar

Zitat

Leonard Bernstein
Candide //

Von Voltaire
Musik von Leonard Bernstein
Buch adaptiert nach Voltaire von Hugh Wheeler
in einer Neufassung von John Caird
Songtexte von Richard Wilbur
Weitere Songtexte von Stephen Sondheim, John Latouche, Lillian Hellman, Dorothy Parker und Leonard Bernstein
Deutsche Textfassung von Martin G. Berger

Aufgeführt am Royal National Theatre, 13. April 1999


Candide, zu Deutsch ›der Naivling‹, wächst unbedarft in der ›besten aller möglichen Welten auf‹ – im Schloss des Barons Thunder-Ten-Tronck in Westfalen, wo er vom Hauslehrer Pangloss gemeinsam mit den Kindern des Barons, Kunigunde und Maximilian, sowie der Angestellten Paquette in der Philosophie des Optimismus unterrichtet wird. Erst als er Kunigunde heiraten möchte und dies mit einem Kuss besiegelt, vertreibt Standesdünkel ihn aus seinem vermeintlichen Paradies. Er muss hinaus in die Welt und lernen, sich den Widrigkeiten des Lebens zu stellen: Krieg und Krankheit, religiösem und politischem Fanatismus, Naturkatastrophen, Vergewaltigung und Prostitution. Er überlebt, angetrieben von der Sehnsucht, Kunigunde wiederzusehen, und muss schließlich – als er sie und alle anderen Weggefährten von einst in dekadenter Lebensart wiedertrifft – desillusioniert anerkennen, dass man das Glück nur in den kleinen Dingen, nur mit der eigenen Hände Arbeit finden kann.
Bernstein greift in seiner Musik die Ironie und Leichtigkeit der Voltaire’schen Romanvorlage auf und changiert gewitzt zwischen bekannten farbenreichen Motiven mit Stilmitteln aus Musical und Operette.
Der Regisseur und Autor Martin G. ­Berger bringt »Candide« in einer Neufassung von John Caird aus dem Jahr 1999, die in Deutschland erstmals aufgeführt wird, in eigener Übersetzung auf die Bühne und legt damit seine erste Arbeit in Weimar vor. An Theatern in Dortmund, Hannover, Berlin und Bremen hat er bereits inszeniert, zuletzt einen Doppelabend aus »Il tabarro« und »Gianni ­Schicchi« am Theater Bremen.
Dominik Beykirch (Musikalische Leitung)
Martin G. Berger (Regie)
Sarah-Katharina Karl (Bühne)
Sabine Hartzsch (Kostüme)
Friedrich Bührer (Choreografie)
Bahadir Hamdemir (Video)
Kathrin Kondaurow (Dramaturgie)
Dilek Acay / Anonia Dieti / Leonie Lindl (Live-Kamera)
Besetzung
Dascha Trautwein (Voltaire / Sklave)
Uwe Schenker-Primus (Pangloss)
Jeffery Krueger / Artjom Korotkov (Candide)
Maria Perlt (Kunigunde)
Nikolaus Nitzsche (Maximilian / Senor I)
Caterina Maier (Paquette / Pfarrersfrau)
Stefanie Dietrich (Alte Frau)
Jörn Eichler (Cacambo / Großinquisistor I / Vanderdendur / Pfarrer)
Alexander Günther (Martin / Jacques / Don Issacar )
Jaesig Lee (Gouverneur / König Theodor)
Oliver Luhn (Inquisitor II / Erzbischof / Senor II / Sultan Achmed / Unteroffizier )
Andreas Koch (Inquisitor III / Zar Ivan / Hauptmann )
Klaus Wegener (König Stanislaus / Bayerischer König / Seemann)
Jens Schmiedeke / Xiaoyu Wei (König Karl Eduard )
Chong Ken Kim (König Hermann Augustus )
"Alas, poor Yorick! I knew him, Horatio; a fellow of infinite jest, of most excellent fancy; he hath borne me on his back a thousand times; and now, how abhorred in my imagination it is! My gorge rises at it. Here hung those lips that I have kissed I know not how oft. Where be your gibes now? Your gambols? Your songs? Your flashes of merriment, that were wont to set the table on a roar?"

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Mittwoch, 6. September 2017, 13:08

DNT Weimar: 1. Sinfoniekonzert

Zitat

alentin Silvestrov: Elegie für Streichorchester
Giuseppe Verdi: »Messa da Requiem«

Welche Macht Musik über den Einzelnen haben kann, ist jedem aus der persönlichen Erfahrung bekannt. Und so wurde sie auch immer schon für verschiedene politische, religiöse oder private Zwecke
eingesetzt. Die »Messa da Requiem«, die Verdi anlässlich des Todes des von ihm verehrten Dichters Alessandro Manzoni schrieb, orientiert sich zwar am liturgischen Aufbau, ist jedoch bereits eigentlich
für den Konzertsaal gedacht. Neben der tröstenden Funktion stellt sie aber auch existenzielle Fragen über den Tod, das Leben und das, was danach kommen mag. »Wir singen den Nazis, was wir ihnen nicht sagen können«, soll der Dirigent Rafael Schächter bei der Einstudierung des Requiems zu den Mitgefangenen des KZ Theresienstadt gesagt haben. Es wurde hier zu einem Akt des inneren Widerstands und gleichzeitig Teil einer Inszenierung der Nationalsozialisten. Hierüber informiert eine Ausstellungspräsentation zu den Aufführungen des Verdi-Requiems 1944 im Konzentrationslager Theresienstadt, in Zusammenarbeit mit den ACHAVA Festspielen Thüringen und der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

Mit dem MDR Rundfunkchor Leipzig
Kirill Karabits (Dirigent)
Catherine Foster (Sopran)
Nadine Weissmann (Mezzosopran)
Jaesig Lee (Tenor)
Wilhelm Schwinghammer (Bass)
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