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Yorick

gewesener reuß.-plaw. Rath und Landgeist(l)icher

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1

Montag, 11. Januar 2016, 17:50

Musikwissenschaftliche Laien ohne Beherrschung eines Instruments und das Schreiben über Klassische Musik

Ich werde nicht der einzige in den verschiedenen diesbezüglichen Foren sein, der über Klassische Musik schreibt, ohne über belastbare musikwissenschaftliche Kenntnisse zu verfügen oder auch nur ein Instrument wirklich zu beherrschen. Das liegt jedenfalls mir immer wieder schwer auf der Seele und so frage ich mich oft, was man dennoch über Aufnahmen sagen könnte, damit für Leser ein Mehrwert entsteht.

Natürlich helfen oft schon diskographische Angaben weiter, Informationen über Komponist, Werk, Dirigent, Orchester, Solist, Satzzeiten, Label, Aufnahmedatum, Erscheinungsdatum etc. Da Anbieter wie Amazon und sogar jpc oft wichtige Aspekte verschweigen, helfen hier genaue Abschriften aus dem Booklet sehr weiter.

Des Weiteren dürfte die Hörerfahrung nicht als zu gering zu veranschlagen sein. Bei mir etwa sind es nun auch schon dreißig Jahre und ich glaube schon, dass man selbst ohne fachmännische Anleitung in solchen Zeiträumen sein Gehör schult und einfach aus diesem empirischen Befund heraus auch einiges zu sagen vermag.

Damit hängt natürlich eng die Charakterisierung der Klangqualität, des Klangbildes, zusammen. Neben der reinen Information, ob nun mono oder stereo, analog oder digital, CD oder SACD, Blue-ray Audio mit 5.1 oder noch andere Varianten sollte hier die persönliche und damit subjektive Einschätzung so präzise wie möglich erfolgen, immer in Bezug natürlich zu den jeweiligen Wiedergabegeräten- und bedingungen.

Ansonsten lassen sich bei Orchesterwerken und bei Solostücken natürlich verschiedene Aspekte aufgreifen; ich habe das einmal aus diversen Beiträgen in verschiedenen Foren zusammenhanglos und ohne Gewichtung kompiliert:

· Akzentuierungen
· Rhythmik
· Harmonien
· Klanglagen (dunkel, strahlend etc.)
· Streicher
· Blechbläser, Holzbläser
· Instrumentierung
. Schlagwerke
· horizontale oder vertikale Linien
· Bass
· Oberstimmen, Mittelstimmen
· polyphone Strukturen, Kontrapunkt, Homophonie etc.
· Abschnitte des Werkes und deren Verbindung
· Zusammenhänge nachvollziehbar gemacht
· Balance
· Themenverarbeitung- und weiterführung
· Beschreibung von Details
· schöne Stellen
· Nachzeichnung von Entwicklungen der Themen
· Stimmung, Stimmungen
· formale Aspekte des Aufbaus
· Komponistenintention und Dirigentenwille
· struktureller oder klangfarblicher Ansatz

Die Liste ließe sich natürlich beliebig ergänzen, modifizieren und spezifizieren. Mir ist bewusst, dass man nie alle Aspekte erschhöpfend wird behandeln können. Die Schwerpunktsetzung, abgestimmt auf den jeweiligen Tonträger und das jeweilige Erkenntnisinteresse, ist wichtig und ich möchte JD als eines von vielen guten Beispielen erwähnen, weil er oft in wenigen Zeilen tatsächlich das Wesentliche zu berühren vermag. Die Stärken eines jeden befruchten das Schreiben; Ulli als Pianist mag natürlich fachlicher in die Tiefe gehen können und die vielen Experten zum Barock und zur Alten Musik wissen selbstredend ebenfalls um die Prioritäten ihres Fachs.

P.S. Ich weiß nicht recht, ob man das Thema hier Vom Sinn und Unsinn über das Schreiben über Musik und deren Aufnahmen mit eingliedern kann bei verändertem Titel.
"Alas, poor Yorick! I knew him, Horatio; a fellow of infinite jest, of most excellent fancy; he hath borne me on his back a thousand times; and now, how abhorred in my imagination it is! My gorge rises at it. Here hung those lips that I have kissed I know not how oft. Where be your gibes now? Your gambols? Your songs? Your flashes of merriment, that were wont to set the table on a roar?"

Yorick

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2

Dienstag, 12. Januar 2016, 16:14

Und man muss sich sicher damit abfinden, dass man oft nicht erklären kann; warum einem das eine gefällt und das andere nicht; obwohl äußerlich wenig Unterschiede zu erkennen sind. Ich finde bei Schostakowitschs 1. VK Jetzt im Ohr (2016) Repin besser als Vengerov, aber warum, kann ich nicht sagen. Liegts am Medium, am Künstler, am Geigenton, am Orchester? Ich weiß es (noch) nicht. Und warum kriege ich bei Machauts Messe de Nostre Dame vom Ensemble Gilles Binchois Gänsehaut und beim Ensemble Organum rollen sich meine Fußnägel hoch? Vieles ist nachvollziehbar erklärbar; etwa Knabenstimmen bei Bach statt Sopranistinnen oder kein Vibrato im Barock; anderes aber eben nicht.
"Alas, poor Yorick! I knew him, Horatio; a fellow of infinite jest, of most excellent fancy; he hath borne me on his back a thousand times; and now, how abhorred in my imagination it is! My gorge rises at it. Here hung those lips that I have kissed I know not how oft. Where be your gibes now? Your gambols? Your songs? Your flashes of merriment, that were wont to set the table on a roar?"

Ulli

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Dienstag, 12. Januar 2016, 21:42

aber warum, kann ich nicht sagen. Liegts am Medium, am Künstler, am Geigenton, am Orchester? Ich weiß es (noch) nicht.

Vielleicht liegt's einfach nur am persönlichen Geschmack? Man sollte die eigene Prägung nicht unterschätzen...

*hä*

Des Weiteren dürfte die Hörerfahrung nicht als zu gering zu veranschlagen sein. Bei mir etwa sind es nun auch schon dreißig Jahre und ich glaube schon, dass man selbst ohne fachmännische Anleitung in solchen Zeiträumen sein Gehör schult und einfach aus diesem empirischen Befund heraus auch einiges zu sagen vermag.

Auch das ist sicher ganz richtig - aber es bezieht sich m. E. noch immer nur auf den ganz persönlichen Geschmack. Erst durch den Austausch von Höreindrücken und anderen Informationen wird eventuell der eigene Geschmack „geschädigt“, bekommt eine Chance, sich zu erweitern. In letzterem liegt für mich der Sinn des schriftlichen oder verbalen Austausches über Musik.

Zitat

Ulli als Pianist mag natürlich fachlicher in die Tiefe gehen können

Davon hättest Du auch nicht wirklich was; erstens betrachte ich mich nicht als Pianist - allenfalls als Clavierspieler in homöopathischen Dosen :D - zweitens ist mein Geschmack völlig kontraire zu dem Deinen, das fängt schon bei den Instrumenten an, geht über die Spieltechniken (die ich nicht beherrsche, aber ggfs. beim Namen nennen kann) und die persönliche Tongebung des jeweiligen Interpreten. Und es endet dann final so, daß meine Referenzen niemals Deine sein könnten und Deine niemals meine. Das wissen wir aber schon.

Und jetzt?

Natürlich kann man sich allgemein über rhythmische wie harmonische Aspekte, Strukturen etc. unterhalten - das ändert aber schließlich doch nichts daran, daß die eine Interpretation Person 1 in die Seele gespielt ist, die übrigen sie aber kopfschüttelnd ablehnen und umgekehrt.

Isso.

Lies trotzdem mal Eric Rohmer :)
Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.
W. A. Mozart an Michael Puchberg, Wien Anfang April 1790

Yorick

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Mittwoch, 13. Januar 2016, 17:37

aber warum, kann ich nicht sagen. Liegts am Medium, am Künstler, am Geigenton, am Orchester? Ich weiß es (noch) nicht.

Vielleicht liegt's einfach nur am persönlichen Geschmack? Man sollte die eigene Prägung nicht unterschätzen...
Stimmt schon; aber Geschmack wiederum setzt sich aus so vielen verschiedenen Aspekten zusammen.

Des Weiteren dürfte die Hörerfahrung nicht als zu gering zu veranschlagen sein. Bei mir etwa sind es nun auch schon dreißig Jahre und ich glaube schon, dass man selbst ohne fachmännische Anleitung in solchen Zeiträumen sein Gehör schult und einfach aus diesem empirischen Befund heraus auch einiges zu sagen vermag.

Auch das ist sicher ganz richtig - aber es bezieht sich m. E. noch immer nur auf den ganz persönlichen Geschmack. Erst durch den Austausch von Höreindrücken und anderen Informationen wird eventuell der eigene Geschmack „geschädigt“, bekommt eine Chance, sich zu erweitern. In letzterem liegt für mich der Sinn des schriftlichen oder verbalen Austausches über Musik.
Der klügste Satz, den ich seit langem las; und er beendet meine Schreibsinnkrise; die mich unlängst befiel und am Sinn von allem hier zweifeln ließ. Du bist ein Therapeut! Meine Hörgewohnheiten sind weder bei T noch bei C ernsthaft hinterfragt und konterkariert worden, das erlebe ich erst hier seit anderthalb Jahren.
"Alas, poor Yorick! I knew him, Horatio; a fellow of infinite jest, of most excellent fancy; he hath borne me on his back a thousand times; and now, how abhorred in my imagination it is! My gorge rises at it. Here hung those lips that I have kissed I know not how oft. Where be your gibes now? Your gambols? Your songs? Your flashes of merriment, that were wont to set the table on a roar?"

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Mittwoch, 13. Januar 2016, 17:43

Zitat

Ulli als Pianist mag natürlich fachlicher in die Tiefe gehen können

Davon hättest Du auch nicht wirklich was; erstens betrachte ich mich nicht als Pianist - allenfalls als Clavierspieler in homöopathischen Dosen :D - zweitens ist mein Geschmack völlig kontraire zu dem Deinen, das fängt schon bei den Instrumenten an, geht über die Spieltechniken (die ich nicht beherrsche, aber ggfs. beim Namen nennen kann) und die persönliche Tongebung des jeweiligen Interpreten. Und es endet dann final so, daß meine Referenzen niemals Deine sein könnten und Deine niemals meine. Das wissen wir aber schon.
Ja, wir beide haben, obwohl wir uns, wie ich finde, sehr ähnlich sind, dennoch einen recht unterschiedlichen Geschmack. Das liegt ganz sicher an der musikalischen Sozialisation, die ebenfalls grundverschieden verlief. Dennoch schmeiße ich etwa Edelmann nicht weg, seine Zeit wird kommen.

P.S. Wie meinst du das bei Spieltechniken, bevorzugen wir da verschiedene?
Lies trotzdem mal Eric Rohmer :)
Mache ich, sobald er da ist! *yes*
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Mittwoch, 13. Januar 2016, 17:48

Der klügste Satz, den ich seit langem las; und er beendet meine Schreibsinnkrise;

Danke. Mir persönlich geht es zwar nicht um die Sinnkrise - aber Du bist an meinen Bruckneraktivitäten in 2015 schuld. Durch Deine Frage zum Stretto im Finale der Dritten wurde das Feuer entfacht; zwar hatte ich länger vor, mich mal gelegentlich mit Bruckner zu befassen - zumal es hier im Forum ausreichend nachlesbares Material gibt! - aber der Zündfunke sprang eben genau durch Deine „blöde“ Frage über. So wäscht eine Hand die andere...

*salut*

Für mich gilt schon, daß ich alle Beiträge im Forum zumindest kursiv lese; so schickt ( --> Schicksal?) es sich wohl, daß sich immer irgendetwas im Unterbewusstsein verhakt und den ein oder anderen unerklärlichen Musik-Erwerb veranlasst.
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Mittwoch, 13. Januar 2016, 18:21

aber der Zündfunke sprang eben genau durch Deine „blöde“ Frage über. So wäscht eine Hand die andere...
Und an diesen Fragen soll es auch künftig nicht mangeln! :)
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8

Sonntag, 28. Februar 2016, 15:50

Ich bin schon ein wenig traurig, dass ich zm Beispiel hier nicht einfach die Stellen in der Partitur angeben und alles genauer beschreiben kann. :(
"Alas, poor Yorick! I knew him, Horatio; a fellow of infinite jest, of most excellent fancy; he hath borne me on his back a thousand times; and now, how abhorred in my imagination it is! My gorge rises at it. Here hung those lips that I have kissed I know not how oft. Where be your gibes now? Your gambols? Your songs? Your flashes of merriment, that were wont to set the table on a roar?"

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9

Sonntag, 28. Februar 2016, 17:31

Notenlesenlernen ist jetzt sooo schwer aber nicht ;)
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10

Sonntag, 28. Februar 2016, 18:43

Lucius Travinius Potellus
Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

11

Sonntag, 28. Februar 2016, 19:01

Das ist jetzt aber wirklich sehr arg, ;(

12

Sonntag, 28. Februar 2016, 19:16

Das ist jetzt aber wirklich sehr arg, ;(

Zugegeben — das erste war provozierend.
Aber das zweite habe ich selbst schon als Jugendlicher und vor ein paar Jahren nochmal durchgearbeitet. Das ist schon mal gar nicht schlecht.
Lucius Travinius Potellus
Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety. (B.Franklin)

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13

Sonntag, 28. Februar 2016, 19:16

Das ist jetzt aber wirklich sehr arg, ;(

Na ja, ich kann schon Noten lesen. Mir ging es darum, bestimmte Stellen in Partituren ausführlicher zu verbalisieren; das ist nicht so einfach für Laien.
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14

Sonntag, 28. Februar 2016, 19:18

Und wo ist jetzt Dein Problem? Ich hatte - ehrlich - unterstellt, daß Du Notenlesen kannst...
Nun stehe ich vor der Pforte meines Glückes – verliere es auf ewig, wenn ich diesmal nicht Gebrauch davon machen kann.
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15

Sonntag, 28. Februar 2016, 19:42

Das ist jetzt aber wirklich sehr arg, ;(

Na ja, ich kann schon Noten lesen. Mir ging es darum, bestimmte Stellen in Partituren ausführlicher zu verbalisieren; das ist nicht so einfach für Laien.

Verstehe jetzt erst, du meintest gar nicht mich.
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Sonntag, 28. Februar 2016, 19:44

Und wo ist jetzt Dein Problem? Ich hatte - ehrlich - unterstellt, daß Du Notenlesen kannst...
Mein Problem ist, dass mir alles Musikwissenschaftliche nicht so leicht in die Tastatur fließt, wie ich es mir gerne wünsche. :)
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Sonntag, 28. Februar 2016, 19:47

Ihr kennt doch sicher Beispiele, wo man im Intenet bei Youtube und Co. Musik hören kann mit mitlaufender visualisierter Partitur.
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Sonntag, 28. Februar 2016, 19:48

...und was speziell meinst Du mit „musikwissenschaftlich“? Auch Fachbegriffe lassen sich erlernen... (Übrigens hatte sich meine Nachfrage nach dem Notenlesenkönnen überschnitten - das passiert, wenn man nicht ständig die Seitenansicht upgraded... weil man z.B. während des Schreibens das plötzliche Bedürfnis nach Drogen verspürt und Rauchen geht oder Whiskey nachschüttet...)
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Sonntag, 28. Februar 2016, 19:49

Ihr kennt doch sicher Beispiele, wo man im Intenet bei Youtube und Co. Musik hören kann mit mitlaufender visualisierter Partitur.

Weniger. Eher selten. Ich klaue meistens die Notenbeispiele bei der IMSLP...
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Sonntag, 28. Februar 2016, 19:50

Sind die identisch?


"Alas, poor Yorick! I knew him, Horatio; a fellow of infinite jest, of most excellent fancy; he hath borne me on his back a thousand times; and now, how abhorred in my imagination it is! My gorge rises at it. Here hung those lips that I have kissed I know not how oft. Where be your gibes now? Your gambols? Your songs? Your flashes of merriment, that were wont to set the table on a roar?"