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Yorick

gewesener reuß.-plaw. Rath und Landgeist(l)icher

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1

Mittwoch, 27. Mai 2015, 14:16

TWV 21:18 - Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe (1726)

René Jacobs (1998)


Dorothea Rönschmann
Roman Trekel
Ruth Ziesak
Maria Cristina Kiehr
Werner Güra
Isabelle Poulenard
Axel Köhler
Die Akademie für alte Musik Berlin
Rias Kammerchor
René Jacobs

Amazon nach kennt unser Lullist die Aufnahme wohl genauer und wäre sicher der einzig kompetente Ansprechpartner. 8-)
"Alas, poor Yorick! I knew him, Horatio; a fellow of infinite jest, of most excellent fancy; he hath borne me on his back a thousand times; and now, how abhorred in my imagination it is! My gorge rises at it. Here hung those lips that I have kissed I know not how oft. Where be your gibes now? Your gambols? Your songs? Your flashes of merriment, that were wont to set the table on a roar?"

Yorick

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2

Mittwoch, 27. Mai 2015, 14:18

Michi Gaigg (2010)


Dorothee Mields
Ulrike Hofbauer
Christian Zenker
L'Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg
"Alas, poor Yorick! I knew him, Horatio; a fellow of infinite jest, of most excellent fancy; he hath borne me on his back a thousand times; and now, how abhorred in my imagination it is! My gorge rises at it. Here hung those lips that I have kissed I know not how oft. Where be your gibes now? Your gambols? Your songs? Your flashes of merriment, that were wont to set the table on a roar?"

3

Sonntag, 11. Februar 2018, 18:17


G.P.Telemann: Orpheus 1726
Dorothea Rönschmann
Roman Trekel
Ruth Ziesak
Maria Cristina Kiehr
Werner Güra
Isabelle Poulenard
Axel Köhler
Die Akademie für alte Musik Berlin
Rias Kammerchor
René Jacobs

Zitat

Amazon nach kennt unser Lullist die Aufnahme wohl genauer und wäre sicher der einzig kompetente Ansprechpartner.


Ich hab diese Aufnahme, bzw. damals die Entstehung durch eine sehr schöne Dokumentation über René Jacobs bei arte kennengelernt – und ich war überglücklich, als dann diese Gesamtaufnahme bei hmf erschien.

Ich halte diese Aufnahme nach wie vor für eine der besten Barockopernaufnahmen überhaupt!
Sie ist auch der neuern Aufnahme von Michi Gaigg haushoch überlegen, nicht nur die erstklassige Besetzung, sondern weil Jacobs auch viel sicherer mit der Gestaltung von Arien, Chören und Rezitativen umzugehen versteht.

Das Besondere an dieser Oper ist der Stil- und Sprachenmix. Das war an der damaligen Hamburger Oper aber wohl nicht so selten. Grundsätzlich ist das Werk in deutscher Sprache, aber wenn Telemann Chöre und Plaintes im Stil Lullys einbaut, dann behält er auch die französische Sprache bei – das gleiche gilt für Dacapoarien im italienischen Stil - aber es gibt auch viele deutsche Arien und Chöre.
Wer die Aufnahme nicht kennt hat was in seinem Leben verpasst – mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Sex, Drugs & Jean Baptiste Lully